Dreiviertel aller Lebkuchen kommen aus Bayern
Fürth (epd). In Bayern sind im vergangenen Jahr wieder bundesweit die meisten Lebkuchen gebacken worden. Rund 74 Prozent aller industriell in Deutschland hergestellten Lebkuchen kamen aus dem Freistaat, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. 26 Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten produzierten 62.721 Tonnen Lebkuchen. Das sei der höchste Wert der letzten zehn Jahre. Im Jahr 2011 sei die Produktionsmenge, zu der neben Lebkuchen, Honigkuchen und andere ähnliche Waren zählen, mit 27.269 Tonnen nicht einmal halb so groß gewesen, heißt es in der Mitteilung.
Die Weihnachtshilfsaktion „Wunschbaum“ erfüllt Bedürftigen anonym Herzenswünsche
Immer mehr Menschen aus der Region Weißenburg-Gunzenhausen werden von einer Weihnachtshilfsaktion erreicht. Die Initiatoren rechnen in diesem Jahr mit einem neuen Wünsche-Rekord.
Integration: Was in der Debatte um leichtere Einbürgerungen schiefläuft
Die Pläne der Ampel, Einbürgerungen zu erleichtern, stoßen auf viel Kritik. Dabei lebt eine selbstbewusste Gesellschaft von Offenheit – und kann es sich erlauben, Angebote zu machen, kommentiert Oliver Marquart.
Wusstet ihr das? Dieses Sprichwort stammt aus der Bibel
Viele Sprichwörter, die tagtäglich benutzt werden, stammen aus der Bibel. #himmelwärts-Bloggerin und Religionspädagogin Lucie Gerstmann stellt jeden Monat ein Sprichwort vor, das überraschenderweise aus dem Buch der Bücher stammt.
Experte: Viele Bistümer haben Missbrauchsthema nicht aufgearbeitet
Augsburg (epd). Der Münsteraner Historiker Klaus Große Kracht fordert von den katholischen deutschen Bistümern mehr Aufarbeitungswillen beim Thema sexueller Missbrauch. Noch immer habe nur die Hälfte der katholischen Bistümer Missbrauchsskandale aufgearbeitet, sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag). Man dürfe "nicht in eine Zweiklassengesellschaft geraten, je nachdem, ob der jeweilige Bischof bereit ist", die Aufarbeitung anzugehen oder nicht.
Ukrainischer Schriftsteller mit Geschwister-Scholl-Preis geehrt
München (epd). Als Vorbild für den ukrainischen Widerstand hat der Schriftsteller Andrej Kurkow die Geschwister Scholl bezeichnet. Die Menschen in der Ukraine "lernen, dem Bösen und Unrecht zu widerstehen, unter anderem von der Weißen Rose, von Sophie und Hans Scholl und ihren Gleichgesinnten", sagte Kurkow laut Manuskript am Montagabend bei der Verleihung des "Geschwister-Scholl-Preis 2022" in der Ludwig-Maximilians-Universität. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Landeshauptstadt München zeichneten Kurkow für sein "Tagebuch einer Invasion" aus.