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Durchsuchungen bei acht Verdächtigen wegen Hass im Internet

München (epd). Gegen Verfasser von Hasspostings sind Ermittler am Mittwoch bundesweit vorgegangen. In Bayern seien bei acht Beschuldigten, drei Frauen und fünf Männer im Alter zwischen 28 und 72 Jahren, Beweise wie Mobiltelefone und Laptops beschlagnahmt worden, teilten das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) und die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Inklusionsbarometer: Corona-Krise für Behinderte nicht ausgestanden

Bonn, München (epd). Die Folgen der Corona-Pandemie sind für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt noch immer spürbar. Zwar sinken die Arbeitslosenzahlen nach Jahren der Krise wieder, und die Arbeitslosenquote unter Behinderten liegt bei 11,5 Prozent (2021: 11,8 Prozent), wie die Aktion Mensch in ihrem am Mittwoch vorgelegten Inklusionsbarometer Arbeit 2022 festhält. Gleichzeitig verschärfe sich jedoch die Langzeitarbeitslosigkeit.

Umweltverband fordert: In diesem Winter Schneekanonen abschalten

München (epd). Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) fordert Skigebietsbetreiber wegen der Energiekrise auf, in diesem Winter keine Schneekanonen einzusetzen. 16 Millionen Kilowattstunden Strom und Millionen Liter Wasser könnten eingespart werden, heißt es in einer Mitteilung des Verbands am Mittwoch. Der BN appelliert außerdem an die Staatsregierung, keine weiteren Genehmigungen für den Betrieb von Schneekanonen zu erteilen.

Dreiviertel aller Lebkuchen kommen aus Bayern

Fürth (epd). In Bayern sind im vergangenen Jahr wieder bundesweit die meisten Lebkuchen gebacken worden. Rund 74 Prozent aller industriell in Deutschland hergestellten Lebkuchen kamen aus dem Freistaat, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. 26 Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten produzierten 62.721 Tonnen Lebkuchen. Das sei der höchste Wert der letzten zehn Jahre. Im Jahr 2011 sei die Produktionsmenge, zu der neben Lebkuchen, Honigkuchen und andere ähnliche Waren zählen, mit 27.269 Tonnen nicht einmal halb so groß gewesen, heißt es in der Mitteilung.

Experte: Viele Bistümer haben Missbrauchsthema nicht aufgearbeitet

Augsburg (epd). Der Münsteraner Historiker Klaus Große Kracht fordert von den katholischen deutschen Bistümern mehr Aufarbeitungswillen beim Thema sexueller Missbrauch. Noch immer habe nur die Hälfte der katholischen Bistümer Missbrauchsskandale aufgearbeitet, sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag). Man dürfe "nicht in eine Zweiklassengesellschaft geraten, je nachdem, ob der jeweilige Bischof bereit ist", die Aufarbeitung anzugehen oder nicht.

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