Kultusgemeinde Erlangen plant Haus des jüdischen Lebens
Ein Ort des Austausches und ein Ort, "an dem Kennenlernen stattfindet und Angst vergeht” - das wünscht sich die jüdische Kultusgemeinde Erlangen von einem neuen Haus des jüdischen Lebens in Erlangen. Doch dieses Haus gibt es noch nicht.
Gutes zu Weihnachten: Diese fünf Organisationen verdienen eure Spende
Rund um Weihnachten spenden die Deutschen traditionell am meisten. Wir haben fünf Organisationen zusammengestellt, die euer Geld wert sind.
Konservative Christen kritisieren EKD-Umgang mit Klimaschutz
Lohr (epd). Als einseitig und theologisch problematisch kritisiert der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) die Beschlüsse der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Klimaschutz. Die EKD habe sich bei der jüngsten Synodaltagung "von der apokalyptischen Stimmung der Klimaaktivisten vereinnahmen lassen", sagte Dekan Till Roth, Vorsitzender des theologisch konservativen ABC, laut einer Mitteilung. Damit habe sie auch dem Anliegen des Klimaschutzes mehr geschadet als genützt.
Josef Schuster an der Spitze des Zentralrats der Juden bestätigt
Seit 2014 führt Josef Schuster als Präsident den Zentralrat der Juden. Am Sonntag wurde er für weitere vier Jahre gewählt. Er will Begegnungen schaffen und Vorurteile abbauen.
Evangelische Kirche in und um Schweinfurt strukturiert sich neu
Schweinfurt (epd). Das evangelische Dekanat Schweinfurt strukturiert sich neu: Die meisten der 27 Kirchengemeinden werden sich zu sogenannten Pfarreien zusammenschließen und künftig enger zusammenarbeiten, teilte das Dekanat mit. Die Gemeinden behalten dadurch zwar rechtlich ihre Selbstständigkeit, solange sie einen eigenen Kirchenvorstand bilden können. Es gebe aber jeweils nur noch eine zentrale Verwaltung in einem Pfarramt, um Ressourcen zu sparen, hieß es.
Altes Karlsruher Urteil: Flüchtlingsrat fordert Abschiebestopp
München (epd). Der Bayerische Flüchtlingsrat hat die bayerische Staatsregierung zum sofortigen Abschiebestopp für alle vom geplanten Chancen-Aufenthaltsrecht Betroffene gefordert. Es hätten sich in den vergangenen Wochen die Abschiebungen von Geflüchteten gehäuft, die vom Chancen-Aufenthaltsrecht profitieren würden, teilte die Organisation am Montag in München mit. Bayern setze offenbar alles daran, "möglichst viele Menschen noch schnell abzuschieben", ehe das neue Gesetz kommt - doch dies steht womöglich im Widerspruch zu höchstrichterlicher Rechtssprechung.