Gymmick gewinnt deutschen Karikaturenpreis
Nürnberg, Düsseldorf (epd). Für sein Werk "Schüleraustausch" zur Absurdität von Kriegen hat der Künstler Gymmick am Sonntag in Düsseldorf den Deutschen Karikaturenpreis erhalten. Mit einfachen Strichen zeige seine Zeichnung in fast infantiler Weise in Schwarz-Weiß eine reale und zugleich absurde Situation, begründete die Jury ihre Entscheidung. Soldaten, die kurz zuvor noch Schüler waren und voneinander lernten, stehen sich im Schützengraben gegenüber.
Nach Menschenrechtspreis Städtepartnerschaft mit China abgekühlt
Viele Projekte mit China werden auf Eis gelegt. So auch zwischen Nürnberg und der Partnerstadt Shenzhen.
Predigt: Menschen sind Traglinge – „Einer trage des andern Last“
Wie bemisst sich der Reichtum eines Landes? Das Bruttoinlandsprodukt sagt nichts darüber aus, ob Menschen in Wohlstand leben und zusammenhalten, ob es der Natur gut geht. "Einer trage des anderen Last" ist eine biblische Formel.
Podcast Ethik Digital: Yvonne Hofstetter über Ethik bei autonomen Waffensystemen
Werden wir im Krieg von Robotern gesteuerte Waffen sehen? - Yvonne Hofstetter spricht im Podcast "Ethik Digital" mit Chefredakteurin Rieke C. Harmsen über die ethischen Herausforderungen bei autonomen Waffensystemen und erläutert, warum sie den neuen Standard IEEE 7000 als Chance sieht, mehr Ethik in die Software zu bringen.
„Gesundheitssystem faktisch zusammengebrochen“: Eine Kinderärztin über ihren Einsatz in Zentralafrika
Die Zentralafrikanische Republik hat eine der niedrigsten Lebenserwartungen der Welt und ein labiles Gesundheitssystem. Kinderärztin Simone Kenntner war für "Ärzte ohne Grenzen" dort im Einsatz. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen und Lehren aus der Zeit.
Sichere Wiesn: Weiterhin hohe Nachfrage nach „Safe Space“ auf dem Oktoberfest
Die Nachfrage nach einem "Safe Space" auf dem Oktoberfest 2022 ist hoch. Warum es die Aktion "Sichere Wiesn" für Opfer von sexueller Gewalt braucht und weshalb das Thema brandaktuell ist, erklärt Diplom-Sozialpädagogin Kristina Gottlöber im Sonntagsblatt-Interview.