Präsident des Bayerischen Landkreistags: „Flüchtlingszuzug begrenzen“
München (epd). Einen Hilferuf zum Thema Flüchtlingsunterbringung hat der Präsident des Bayerischen Landkreistags, Thomas Karmasin, gesendet. "Im Moment sind wir völlig ausgelastet mit den Menschen, die sich so an uns wenden", sagte Karmasin am Freitag im Interview mit der Bayern2 radioWelt. Er forderte die Bundesregierung auf, "nicht noch zusätzlich auf Akquise zu gehen" und aus Afghanistan Menschen zu holen oder Italien Hilfen zu versprechen. Vielmehr müsse der Zuzug von Flüchtlingen aufgrund des fehlenden Wohnraums begrenzt werden.
Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen starb vor 100 Jahren
Eine Zufallsentdeckung machte ihn berühmt und revolutionierte die Medizin: 1895 entdeckte Röntgen in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen, 1901 erhielt er den Physik-Nobelpreis. Dabei war er mit 18 ohne Abschluss von der Schule geworfen worden.
AWO-Seniorenheim startet Zertifizierung für queer-sensiblen Umgang
Königsbrunn (epd). Als erste Senioreneinrichtung im Regierungsbezirk Schwaben lässt sich das AWO-Seniorenheim in Königsbrunn für einen diskriminierungsfreien Umgang mit queeren Bewohnern zertifizieren. "Vielfalt bei der AWO fördern, unterstützen und leben - das ist unser Antrieb und Ziel zugleich", sagte die stellvertretende AWO-Bezirksvorstandsvorsitzende Marion Leichtle-Werner am Donnerstag laut Mitteilung. Das Zertifizierungsprogramm "Lebensort Vielfalt" wird von der Schwulenberatung Berlin angeboten.
SOS-Kinderdorf will 2023 zum „Jahr der Fachkräfte“ machen
München (epd). Das Kinderhilfswerk SOS-Kinderdorf fordert die Politik auf, 2023 zum "Jahr der Fachkräfte" zu machen. Hintergrund für die Forderung ist der dramatische Fachkräftemangel in der Kinder- und Jugendhilfe, wie der Verein am Donnerstag in München mitteilte. Die Corona-Pandemie habe Schwachstellen offenbart, die nun behoben werden müssten. Dazu gehöre "eine gute Ausstattung der Angebote und vor allem genügend gut ausgebildetes Personal", sagte die Vorstandsvorsitzende von SOS-Kinderdorf, Sabina Schutter.
Sinti und Roma: Marx will historische Verantwortung der Kirche klären
München, Heidelberg (epd). Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx will die historische Verantwortung der katholischen Kirche während des NS-Regimes bei der Verfolgung der Sinti und Roma aufarbeiten lassen. Marx hatte in dieser Woche auf Einladung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma das Dokumentations- und Kulturzentrum des Verbands in Heidelberg besucht, wie Zentralrat und Erzbistum am Donnerstag gemeinsam mitteilten.
Das ist neu bei Instagram: Notizen, Postings planen und Quiet Mode
Kaum etwas ändert sich so regelmäßig wie die Funktionen von Social Media Plattformen. Wir haben euch alle aktuellen Neuerungen auf Instagram zusammengefasst.