Wohlfahrtsverband: Pflegesystem könnte zusammenbrechen
Erlangen, Kempten (epd). Das Pflegesystem steht nach Ansicht des Arbeiter-Samariter-Bunds Bayern (ASB) vor dem Kollaps. Es gebe bereits seit Langem viel zu wenig Pflegepersonal, sagte ASB-Landesgeschäftsführer Jarno Lang am Donnerstag in einer Mitteilung seines Verbands. Zugleich steige die Nachfrage nach Pflege und generell nach Begleitung oder Betreuung im Alter. Auch die Kosten für die Pflege würden ständig steigen und es gebe keine ausreichende Refinanzierung, kritisiert Lang. Die Probleme würden die ambulante und die stationäre Pflege treffen.
Nicht noch mehr Belastung: Was wirklich gegen den Lehrermangel hilft
Es gibt in Deutschland zu wenig Lehrkräfte. Inzwischen ist eine fieberhafte Jagd nach Patentlösungen ausgebrochen. Doch was hilft wirklich bei akutem Fachkräftemangel? Ein Kommentar von Susanne Schröder.
Apotheken-Umschau: 200 Ratgebertexte in einfache Sprache übersetzt
München, Hildesheim (epd). Die Forschungsstelle "Leichte Sprache" der Universität Hildesheim hat für das Gesundheitsportal "apotheken-umschau.de" 200 medizinische Fachartikel in eine für Laien verständliche Sprache übersetzt. Die Palette der Artikel reiche von Alzheimer über Migräne bis Zwangsstörung, teilte das Institut am Dienstag mit. Mit dem Projekt folgen die Forscher der Empfehlung des "Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz" des Bundesgesundheitsministeriums, der die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung durch barrierefreie Kommunikation verbessern soll.
Bildungsforscher kritisiert bayerische Lehrer-Abwerbepläne
Augsburg, Gütersloh (epd). Bildungsforscher Dirk Zorn von der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh hat die Abwerbepläne der bayerischen Staatsregierung für Lehrkräfte aus anderen Bundesländern kritisiert. "Ich halte es für unverantwortlich, was Bayern da macht", sagte Zorn der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). Zorn bezeichnete es als "Dammbruch", dass ein Bundesland "so explizit ein Umzugs- und Anreizpaket auflegt".
„Es ist einfach eine Katastrophe“: Diakonie-Vorstand verzweifelt an bayerischer Wohnbau-Politik
10.000 neue Wohnungen versprach Bayerns Ministerpräsident Markus Söder 2018, nun werden es bis Ende 2024 wohl nur knapp 700. Der Rosenheimer Diakonie-Vorstand Andreas Dexheimer erklärt im Sonntagsblatt-Interview, wieso dies eine "Katastrophe" für viele Menschen ist und was die Politik jetzt tun muss.
„Es ist einfach eine Katastrophe“: Diakonie-Vorstand verzweifelt an bayerischer Wohnbau-Politik
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