Wie die Erinnerungsarbeit für KZ-Gedenkstätten digital wird – und was NS-Überlebende davon halten
Sind digitale Zeugnisse geeignet, um die Erinnerungsarbeit nach dem Tod der letzten Holocaust-Überlebenden lebendig zu halten? Eine Münchner Forschungsgruppe hat jetzt vier Beispiele mit modernster Technik präsentiert.
Sechs Aufarbeitungsinitiativen mit Obermayer Awards geehrt
Bad Kissingen, Berlin (epd). Sechs Aufarbeitungs- und Geschichtsinitiativen aus Deutschland sind am Montag in Berlin mit den US-amerikanischen Obermayer Awards geehrt worden. Die Auszeichnungen der in Massachusetts ansässigen Obermayer Foundation wurden den Preisträgerinnen und Preisträgern in einer Feierstunde im Berliner Abgeordnetenhaus überreicht. Gewürdigt wurde ihr Einsatz für den Erhalt von jüdischer Geschichte und Kultur in ihren Kommunen und Gemeinden und ihr Engagement für die Demokratie vor Ort.
Christen der Tat: 50 Jahre Evangelische Pfadfinderschaft VCP
Menschen helfen, für den Erhalt der Schöpfung und für den Frieden einstehen: Rund 47.000 Jungen und Mädchen gehören dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder an. Vor 50 Jahren hat er sich gegründet.
Woran glauben Methodist*innen und worin unterscheiden sie sich von anderen Protestant*innen?
Seit 1987 bilden die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) eine Kirchgengemeinschaft. Doch was glauben Methodist*innen eigentlich – und wie unterscheiden sie sich von den lutherischen Protestant*innen?
Mobilfunknetz in Bayern „mit Abstand“ nicht so gut wie gefordert
München (epd). Das Mobilfunknetz in Bayern ist weiterhin nicht so gut, wie es sein müsste. Die seit dem 31. Dezember 2022 von der Bundesnetzagentur geforderten mindestens 100 Mbit/Sekunde entlang der meisten Bahnstrecken und Bundesstraßen werden von allen drei Mobilfunkanbietern "mit Abstand nicht erreicht", sagte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag in München.
Piazolo: Neue Infotafel setzt „Zeichen gegen Antisemitismus“
Regensburg (epd). Nach jahrelangen Diskussionen über den richtigen Umgang mit der sogenannten Judensau am Regensburger Dom hat die Schmähplastik nun eine neue Informationstafel erhalten. Mit deren Einweihung werde "ein Zeichen gegen Antisemitismus" gesetzt, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag bei der Enthüllung.