Widerstand aus Bundesländern gegen Renten-Härtefallfonds
Berlin, München (epd). Die Pläne der Bundesregierung zu einem Härtefallfonds für Menschen aus der ehemaligen DDR, jüdische Kontingentflüchtlinge und Spätaussiedler mit sehr geringer Rente stoßen bei den Bundesländern auf Widerstand. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergab, ist bislang nur eine kleine Minderheit der Länder bereit, die Entschädigungen mitzufinanzieren. Die Bundesregierung will für die bis zu 190.000 Betroffenen eine Stiftung errichten, über die pauschal eine einmalige finanzielle Hilfe in Höhe von 2.500 Euro ausgezahlt werden soll.
Innenminister Beuth wertet Klebeproteste nicht mehr als friedlich
München (epd). Die Innenministerinnen und Innenminister von Bund und Ländern haben bei ihrer Herbsttagung in München auch um eine einheitliche Bewertung der Klimaproteste der sogenannten "Letzten Generation" gerungen. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) sagte als Sprecher der unionsgeführten Innenressorts am Freitag in München, die Aktionen dieser Organisation ließen sich "nicht mehr als friedlicher Protest" bezeichnen. Vielmehr seien es "politische Erpressungsversuche".
Warum das Licht zum Weihnachtsfest gehört
Das Flackern einer Kerze, ein beleuchteter Weihnachtsstern: Ein Licht inmitten der Dunkelheit strahlt eine besondere Geborgenheit aus, wie die Kerzen am Tannenbaum.
Darf es einen schwarzen Jesus geben? Menschenrechts-Filmpreis 2022 geht an Luca Lucchesi
Sechs Produktionen werden 2022 in Nürnberg ausgezeichnet. Ein Überblick der prämierten Menschenrechts-Filme.
„Rote Linie überschritten“: Auslandspfarrerin über Proteste gegen chinesische Null-Covid-Politik
Annette Mehlhorn kommentiert in einem Gastbeitrag die Proteste gegen die Null-Covid-Politik in China und erzählt von ihren Erfahrungen und Eindrücken, die sie vor Ort gesammelt hat. Bis Mai 2022 lebte sie als Auslandspfarrerin in Shanghai.
Expertin: Corona-Maßnahmen isolierten Menschen mit Behinderung
München (epd). Die Corona-Pandemie hat nach Einschätzung der Münchner Soziologin Elisabeth Wacker Menschen mit Behinderung extrem isoliert. "Menschen, die sonst selbstständig unterwegs sein konnten, mussten über Monate in den Wohneinrichtungen bleiben. Sie konnten nicht zur Arbeit, weil Werkstätten geschlossen waren, sie durften nicht einkaufen gehen und auch keinen Besuch bekommen", sagte die Wissenschaftlerin dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag. Die Einschränkungen hätten rund 200.000 Menschen mit Behinderung in Wohngruppen und Heimen betroffen.