kda Bayern begrüßt Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro je Stunde
Nürnberg (epd). Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) der bayerischen evangelischen Landeskirche hat die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde zum 1. Oktober begrüßt. Gerade angesichts der historisch hohen Inflation und der Energiekrise setze die Anhebung einen wichtigen Lohnimpuls für Menschen, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, sagte kda-Leiter Johannes Rehm. Zuletzt betrug die Lohnuntergrenze 10,45 Euro pro Stunde.
Bayerns Städte halten an Christkindlesmärkten und Beleuchtung fest
Zwei Jahre gab es in Bayern wegen der Corona-Pandemie keine Weihnachtsmärkte - nun sollen sie wieder stattfinden, trotz Energiekrise und Gasmangellage. In einigen Städten soll jedoch die Weihnachtsbeleuchtung etwas kürzer strahlen als sonst.
Ifo-Chef: Inflationsbeschleunigung durch höheren Mindestlohn
Düsseldorf (epd). Der Wirtschaftsforscher Clemens Fuest warnt vor einer weiteren Inflationssteigerung durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro. "Soweit der Mindestlohn das Einkommen von vulnerablen Gruppen im untersten Einkommensbereich erhöht, ist er hilfreich", sagte der Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Allerdings belaste er vor allem kleine Unternehmen, die ohnehin unter steigenden Energiepreisen litten.
Innenminister Herrmann: Deutschland braucht engagierte Christen
Regensburg (epd). Deutschland brauche engagierte Christen, die sich zu ihrem Glauben bekennen, für ihre religiöse Werteorientierung einstehen und zum Wohle der Allgemeinheit handeln, sagt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Er sprach am Samstag (1. Oktober) beim Staatsempfang anlässlich der Investiturfeier des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Regensburg. Er freue sich außerordentlich über die vielen neuen Mitglieder des Ritterordens, die Verstärkung werde mehr denn je gebraucht, angesichts der aktuell dramatischen außenpolitischen Konflikte.
Trotz Energiekrise: Nürnberger Christkindlesmarkt soll stattfinden
Nürnberg, München (epd). Der weltbekannte Nürnberger Christkindlesmarkt soll in diesem Jahr nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wie geplant stattfinden - trotz der Energiekrise. Man habe nicht vor, den Christkindlesmarkt wegen Gasmangellage und steigender Energiepreise abzusagen, sagte der Dienststellenleiter "Nürnberger Märkte" der Stadt, Marco von Dobschütz-Dietl. Die weihnachtliche Beleuchtung in der Stadt beispielsweise sei bereits "komplett auf LED" umgestellt. "Inzwischen fallen daher Stromverbrauch und -kosten kaum ins Gewicht", erläuterte von Dobschütz-Dietl.
Ein Gebet zu Erntedank
Dankbar zu sein in Zeiten von Krieg, Klimawandel und Inflation ist nicht immer einfach. Ein Gebet.