Gesundheitsminister unterstützt „Telefon-Engel“-Hotline
München (epd). Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) unterstützt ein Projekt des Münchner Vereins Retla, in dem einsamen Seniorinnen und Senioren ehrenamtliche Telefonpaten, sogenannte Telefon-Engel, an die Seite gestellt werden. Gerade ältere Menschen, die sozial isoliert, verwitwet oder gesundheitlich eingeschränkt sind, litten häufig unter Gefühlen von Einsamkeit, betonte der Minister. Die Corona-Pandemie habe dieses Phänomen noch verstärkt.
Europäisches Museumsprojekt widmet sich „Evangelischer Migrationsgeschichte“
Weltweit sind mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Zahl ist so hoch wie nie. Ein europäisches Museumsprojekt beleuchtet nun die Kulturgeschichte der Migration. Fünf bayerische Museen beteiligen sich.
Christliche Kliniken in Nürnberg planen Fusion
Nürnberg (epd). Die beiden Nürnberger christlichen Kliniken, das St. Theresien-Krankenhaus und Martha-Maria-Krankenhaus wollen sich zusammenschließen. Es sei wohl die erste ökumenische Fusion von zwei Kliniken in Bayern, sagte der Sprecher von Martha-Maria, Volker Kiemle, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag. Das St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg ist eine Gründung der Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Göttlichen Erlöser. Das Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg gehört zum Diakoniewerk Martha-Maria der Evangelisch-methodistischen Kirche.
Antisemitismusbeauftragter gegen Auftritt von Musiker Waters
München (epd). Der Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Ludwig Spaenle (CSU), kritisiert einen geplanten Auftritt von Roger Waters in München. Der Musiker sei ein "exponierter Verfechter der Boykott-Kampagne gegen Israel", heißt es in einer Mitteilung Spaenles am Dienstag. Aus seiner Sicht müsse die Landeshauptstadt den Vertrag für das Konzert in der städtischen Olympiahalle kündigen, so Spaenle, angesichts der aktuellen Beratungen des Münchner Stadtrats über das Gastspiel des Künstlers im Mai.
Krankenkasse: Schon Zwanzigjährige leiden unter Kreuzschmerzen
München (epd). Frauen in Bayern leiden häufiger an Rückenschmerzen als Männer. Rund 26 Prozent der Frauen seien im Jahr 2021 mindestens einmal wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung gewesen, teilte die Barmer in Bayern am Dienstag mit. Bei den Männern waren es rund 21 Prozent. Die Zahlen würden aus einer Analyse der Krankenkasse hervorgehen, hieß es. Zwar seien Rückenschmerzen bei den 80- bis 89-Jährigen am häufigsten verbreitet, aber in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen sei im Jahr 2021 bereits knapp jeder Sechste wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung gewesen.
Warum jüdische Religion auf dem Stundenplan einer christlichen Schule steht
Die Wilhelm-Löhe-Schule in Nürnberg bietet deutschlandweit etwas Einmaliges. An der evangelischen Gesamtschule gibt es jüdischen Religionsunterricht und koscheres Essen in der Mensa. Die Schulfamilie lebt den Dialog der Religionen.