Medienprojekt erinnert an Opfer von NS-Kunstraub
München, Berlin (epd). Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) erinnert gemeinsam mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und den Rundfunkanstalten Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und Bayerischer Rundfunk (BR) an die Opfer von nationalsozialistischem Kunstraub. Anhand von Restitutionsfällen würden vergessene Lebensgeschichten jüdischer Menschen erzählt, teilten Staatsgemäldesammlung und SPK am Donnerstag mit. Geplant sei eine eigene Projektwebseite als multimediale "Mediathek der Erinnerung".
Evangelische Kirche streitet angesichts des Ukraine-Kriegs weiter über Friedensethik
Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine streiten Spitzenvertreter der Kirchen in Deutschland, was ethisch geboten ist. Gegen Margot Käßmanns Aufruf zu Verhandlungen gibt es teils scharfen Widerspruch.
Forschende sammeln Beweise gegen Putin: „Hinweise auf Völkermord verdichten sich“
Wie sammelt man Beweise für einen Völkermord? Drei ukrainische Wissenschaftlerinnen flohen vor einem Jahr aus ihrem Land nach Regensburg. Seitdem beschäftigen sie sich mit Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen des russischen Aggressors.
Start der christlich-jüdischen „Woche der Brüderlichkeit“ Anfang März
München (epd). Mit einem Festvortrag der Intendantin des Bayerischen Rundfunks (BR), Katja Wildermuth, startet am 5. März die "Woche der Brüderlichkeit" der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München. Die bundesweit stattfindende "Woche der Brüderlichkeit" steht heuer unter dem Motto "Öffnet Tore der Gerechtigkeit. Freiheit Macht Verantwortung", heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Beteiligt sind die Israelitische Kultusgemeinde München und die Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom.
Unterbringung von Geflüchteten: Warum kommen Bundesmittel nicht bei den bayerischen Kommunen an?
Warum stehen die Kommunen bei der Flüchtlingsfrage finanziell so unter Druck? Gibt der Bund zu wenig Geld? Oder kommt das Geld nur nicht bei den Kommunen an? Zumindest in Bayern liegt es nicht an der Ampel-Koalition, sagen die Landtags-Grünen.
Shalompreisträger erhalten 28.000 Euro Preisgeld aus Spenden
Eichstätt (epd). Bereits im Dezember wurde das paneuropäische Friedensnetzwerk Youth Peace Ambassadors Network (YPAN) mit dem Shalompreis für Menschenrechte ausgezeichnet. Bis Ende Januar konnte für die Preisträger gespendet werden, insgesamt kamen 28.000 Euro zusammen, wie der Arbeitskreis Shalom für Gerechtigkeit und Frieden (AK Shalom) am Donnerstag in Eichstätt mitteilte. Das Preisgeld stammt ausschließlich aus Spenden von Einzelpersonen und Institutionen - beispielsweise dem Referat Weltkirche des Bistums Eichstätt, der Oswald-Stiftung oder auch dem Rotary Club.