Kinderkrankengeld: 2022 mehr Anträge, aber weniger Tage
München (epd). Die Zahl der Anträge für das sogenannte Kinderkrankengeld lag auch 2022 höher als in den Jahren zuvor. Wie die AOK Bayern als größte Krankenkasse im Freistaat am Donnerstag mitteilte, registrierte sie vergangenes Jahr mehr als 184.400 Fälle, ein Jahr zuvor waren es noch rund 181.200. Gesunken ist aber die Zahl der Kinderkrankengeld-Tage, und zwar von 531.268 im Jahr 2021 auf 488.555 im Jahr 2022. Am 7. April endet das sogenannte Corona-Kinderkrankengeld, bis zum Jahresende profitieren Eltern aber noch vom erweiterten Anspruch.
Germanisches Nationalmuseum widmet sich der Migration
Nürnberg (epd). Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg (GNM) stellt das Thema Migration in den Mittelpunkt. Die Sonderausstellung "Horizonte. Geschichten und Zukunft der Migration" werde ab dem 30. März zu sehen sein, teilte das Haus am Donnerstag mit. Ziel sei es, das hochaktuelle Thema "kulturgeschichtlich zu verankern". Durch den Klimawandel und die demografische Entwicklung habe das Thema Migration an Brisanz zugenommen und ein Blick in die Geschichte zeige, "europäische Kultur ist Migrationskultur".
Reiner Schübel wird Vorstand der evangelischen Erwachsenenbildung
Schübel sagte, seine vordringliche Aufgabe sei, "durch strategische und gezielte Lobbyarbeit und Bewusstseinsbildung" die evangelische Erwachsenenbildung nachhaltig in der Landeskirche zu verankern.
„Und über allem ist der Segen“
Im Vorlauf auf die Aktion #deinetaufe bündelt www.deinetaufe.de jetzt Inhalte rund um die Taufe für Interessierte sowie Materialien zur Nutzung in Kirchengemeinden. Das Motto der Aktion - „Viele Gründe, ein Segen.
Kinder-Medienexperten kritisieren Frauenbild bei GNTM & Co
München (epd). Der Verein "Flimmo - Programmberatung für Eltern" kritisiert das Frauenbild in Sendungen wie "Germanys Next Topmodel" (GNTM) und "Der Bachelor". Frauen würden dort "oberflächlich bewertet", zudem werde "ein sehr einseitiges Schönheitsideal propagiert", auch wenn inzwischen unterschiedliche Körperformen gezeigt würden, teilte Flimmo am Donnerstag zum Start der neuen GNTM-Staffel mit. Gerade bei Kindern und Jugendlichen könnten diese "Idealbilder" zu Verunsicherungen und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper führen.
Eisenreich: Hass und Hetze im Netz „auf erschreckend hohem Niveau“
München (epd). Hass und Hetze im Internet halten sich nach Einschätzung des bayerischen Justizministers Georg Eisenreich (CSU) "auf einem erschreckend hohen Niveau". Die Experten für "Hatespeech" (Hassrede) bei der bayerischen Justiz hätten im vergangenen Jahr 2.435 neue Verfahren eingeleitet, sagte der Minister am Donnerstag in München. Dies seien noch einmal mehr als 2021 (2.317 Verfahren) und als 2020 (1.648), sagte Eisenreich. Wer Meinungsfreiheit und Demokratie schützen wolle, müsse Hassrede "konsequent bekämpfen".