Sozialverband fordert Finanzreform für Krankenversicherung
Augsburg (epd). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert angesichts eines neuen drohenden Milliardendefizits in der Gesetzlichen Krankenversicherung eine grundlegende Reform zur Entlastung der Beitragszahler. Die Bundesregierung müsse teure Gesetze der Vergangenheit und die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen rückgängig machen, sagte die stellvertretende Verbandschefin Ursula Engelen-Kefer der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). "Wir brauchen endlich eine ehrliche, zukunftsorientierte Finanzreform", forderte die frühere DGB-Vizechefin.
Netzwerktagung zum Thema Pilgern mit Kindern und Jugendlichen
Rothenburg o.d. Tauber (epd). Das Pilgern mit Kindern und Jugendlichen steht am 4. März im Mittelpunkt der Jakobsweg-Netzwerktagung in Rothenburg ob der Tauber. Unter dem Motto "Jenseits des Ackers" wollen sich die Teilnehmer darüber austauschen, wie man Kindern und Jugendlichen den Sinn und die Ziele des Pilgerns altersgerecht vermitteln kann, teilte der Rothenburger Gäste- und Pilgerpfarrer Oliver Gußmann als Organisator mit.
Insolvenz von Curata: Kritik an Profitorientierung in der Pflege
Die bundesweite Pflegegruppe Curata mit rund 3.000 Beschäftigten hat für einige ihrer Gesellschaften Insolvenz beantragt. Wie es weitergeht, ist ungewiss. Diskutiert wird, ob Vorgaben bei den Versorgungsaufträgen solche Pleiten verhindern könnten.
Knobloch und FCB-Präsident diskutieren Erinnerungskultur im Fußball
München (epd). Über aktuelle Fragen der Erinnerungskultur im Fußball diskutieren Charlotte Knobloch und der Präsident des FC Bayern München, Herbert Hainer, am Sonntag (29. Januar) im Jüdischen Gemeindezentrum. Anlass sei die Eröffnung der aktualisierten Wanderausstellung "Verehrt - verfolgt - vergessen: Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern München", teilte die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) München am Mittwoch mit. Schirmherren der Ausstellung sind IKG-Präsidentin Knobloch und Bayern-Präsident Hainer.
„euward“: Preis für kognitiv beeinträchtige Künstler ausgeschrieben
München (epd). Ab 30. Januar können sich Künstlerinnen und Künstler mit kognitiven Beeinträchtigungen wieder um den renommierten Kunstpreis der Münchner Augustinum Stiftung bewerben. Der Europäische Förderpreis für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung ("euward") wird bei der Eröffnung der "euward"-Ausstellung im Mai nächsten Jahres im Haus der Kunst in München verliehen, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten. Die Bewerbungsfrist für den nächsten "euward" endet am 30. Mai dieses Jahres.
Holocaust-Gedenktag: Haltung zeigen und handeln
Am 27. Januar 2023 jährt sich zum 78. Mal der Tag, an dem die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz befreit wurden. In der Versöhnungskirche Dachau, in [...]
