Archäologen bergen 1.400 Jahre alten Klappstuhl
Endsee, Bamberg (epd). Einen eisernen Klappstuhl aus dem Frühmittelalter haben Archäologen in einem Frauengrab im mittelfränkischen Endsee entdeckt. Der Faltstuhl aus der Zeit um 600 ist etwa 1.400 Jahre halt, wie es in der Mitteilung des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege vom Montag hieß. Bisher seien nur sehr wenige solche Exemplare in Europa ausgegraben worden.
Margot Käßmann über Gründe für Kirchenaustritt: „Vertrauen verspielt“
Kirchenaustritte finden unvermindert statt. Seit 2021 ist weniger als die Hälfte der Deutschen Kirchenmitglied. Theologin Margot Käßmann erklärt, welche Gründe sie für die sinkenden Mitgliederzahlen der christlichen Kirchen sieht.
Bayern überdurchschnittlich zufrieden mit öffentlicher Sicherheit
München, Düsseldorf (epd). Knapp zwei von drei Befragten sind laut einer neuen Umfrage zufrieden mit der öffentlichen Sicherheit in Bayern. Damit liegt der Freistaat sechs Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt, wie die am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung (Düsseldorf) ergab. Die geringste Zufriedenheit wies Sachsen-Anhalt mit 41 Prozent auf. Zwischen Stadt und Land gab es bei dem Thema kaum Unterschiede.
9-Euro-Ticket: Viel genutzt in einkommensschwachen Gebieten
München (epd). Das 9-Euro-Ticket ist in einkommensschwachen Gebieten und in Ballungsräumen besonders gut angekommen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag von BR24, die am Montag (29. August) veröffentlicht werde. 77 Prozent der Ticketbesitzer in Gebieten mit geringer regionaler Kaufkraft gaben danach an, das Angebot täglich oder ein bis mehrmals in der Woche genutzt zu haben.
Landesbischöfin erwartet kontroverse Diskussionen bei ÖRK-Vollversammlung: „Kritik klar benennen“
Die badische Landesbischöfin Heike Springhart erwartet bei der Vollversammlung des Weltkirchenrats in Karlsruhe neben Begegnungen mit Christen aus aller Welt auch kritische Auseinandersetzungen. Als Beispiel nennt sie den Ukraine-Krieg.
Spaenle fordert schnellere Entschädigung der Attentatsopfer
München (epd). Wenige Tage vor der Gedenkfeier zum Olympia-Attentat von 1972 hat sich der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle (CSU) erneut um eine Lösung im Streit um die Entschädigungszahlungen an die Familien der Opfer stark gemacht. Spaenle habe einen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geschrieben, in dem er als Modell die Entschädigungszahlungen nach dem Terroranschlag von Lockerbie im Jahr 1988 vorschlägt, teilte er am Sonntag mit. In dem Schreiben, das dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, fordert er den Bundeskanzler auf, noch vor dem Gedenken am 5.