Pfadfinder wollen beim Bayernlager durch die Epochen reisen
Thalmässing (epd). Insgesamt 430 Pfadfinderinnen und Pfadfinder treffen sich zu einer "geheimen Mission" in Thalmässing (Landkreis Roth). Die Kinder und Jugendlichen der Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) wollen sich zwischen dem 7. und 14. August bei ihrem Lager auf dem Willy-Brandt-Zeltplatz dazu auf Reisen durch die Epochen begeben, heißt es in einer Mitteilung. Es gehe darum, soziale Grundsätze zu beachten und Zusammenhalt und demokratische Entscheidungsstrukturen zu beweisen, "denn nur so kann die Mission der Weltrettung gelingen", so die Veranstalter.
Gut oder Böse: Warum Menschen auch in Krisenzeiten eine Wahl haben
So schön der Sommer ist – Herbst und Winter werden wohl aus mehreren Gründen ungemütlich. Doch auch dann haben wir immer noch die Wahl, uns solidarisch zu verhalten, kommentiert Gabriele Ingenthron.
Dorfläden halten ländliche Regionen lebenswert für Jung und Alt
Wenn der Lebensmittelhändler aufgibt, dann schlägt die Stunde von Bürger-Dorfläden. Sie stellen sicher, dass das Landleben lebenswert bleibt. In Bayern gibt es inzwischen Dutzende. Oft gehören sie zu einem ganzen Netzwerk an Angeboten.
Gegen die Einsamkeit: Ehrenamtliche organisieren mobile Friedhofcafés
Friedhöfe sind Orte der Würde und des Gedenkens. Dass sie deswegen nicht immer Orte der Stille sein müssen, beweisen mobile Friedhofscafés. Mitten unter den Toten spenden sie den Lebenden Trost.
Stadtmission: Wissenslücken aus der Pandemie noch nicht geschlossen
Nürnberg (epd). Die Auswirkungen des Distanzunterrichtes aus den vergangenen Schuljahren sind bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schulförderkurse der Stadtmission in Nürnberg immer noch deutlich spürbar. Der Leiter der Kurse, Herbert Biebl, stellt fest, dass die Pandemie bei Schülerinnen und Schülern vor ihren Abschlussprüfungen große Wissenslücken hinterlassen hat, heißt es in einer Mitteilung der Stadtmission.
DLRG: In Bayern die meisten Badetoten
Hannover, München (epd). In den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 sind nach Zählungen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 199 Menschen in deutschen Gewässern ertrunken. Das seien 15 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die Organisation mit Sitz im niedersächsischen Bad Nenndorf am Donnerstag mit. Bayern verzeichnete mit 42 Ertrunkenen die meisten Todesopfer, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (30) und Niedersachsen (23). Vier von fünf Opfern waren männlich, 44 Prozent von ihnen waren älter als 50 Jahre.