Die Deutschen auf dem Irrweg
Mit dem "Darmstädter Wort" benannten Theologen vor 75 Jahren konkrete Irrwege der evangelischen Kirche in den Nationalsozialismus. Zum Mord an den Juden findet sich darin aber kein Wort. Anders als das allgemein gehaltene Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945 benannte das noch existierende Leitungsorgan der NS-oppositionellen Bekennenden Kirche konkrete „Irrwege“ der evangelischen Kirche.
Aufruf zu Zusammenhalt in Krisenzeiten
Vertreterinnen und Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Gewerkschaften sowie aus Wissenschaft und Kultur haben zur gesellschaftlichen Solidarität in Krisenzeiten aufgerufen.
Kritik an Israel: Weltkirchenrat weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück
Der Weltkirchentag weist Antisemitismus-Vorwürfe aus Deutschland zurück. Direktor Peter Strove erklärte, zu Gewalt und Unrecht in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten könne man nicht schweigen.
Mahnveranstaltungen zu Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki vor 77 Jahren
Fürth, Stein bei Nürnberg (epd). Zum 77. Jahrestag der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki sind in der Metropolregion Nürnberg wieder Veranstaltungen geplant. Am Mahnmal des japanischen Künstlers Kunihiko Kato bei der Auferstehungskirche beginnt am Freitag (5. August, 16 Uhr) in Fürth eine Gedenkfeier. Mehr denn je sei man verpflichtet, für ein gewaltfreies, gerechtes und freiheitliches Miteinander sowie ein Umdenken in der Atompolitik einzutreten, teilte die Stadt Fürth am Wochenende mit.
Pflegende fordern Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht
München (epd). Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) hat erneut ein Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Freistaat gefordert. Der Schutz vulnerabler Gruppen werde in erster Linie durch strenges Test- und Hygieneregime in den Einrichtungen gewährleistet, heißt es in einer Mitteilung vom Montag: "Ein Plus, das diese Maßnahme rechtfertigen würde, bietet die Impfpflicht nicht".
Diakonie fordert: Lücken im sozialen System schließen
Die Diakonie Bayern fordert den Freistaat auf, das soziale Netz enger zu knüpfen. Die neue Präsidentin Sabine Weingärtner sieht besonders in einem bestimmten Bereich Bedarf.