Zahl antisemitischer Vorfälle in Bayern weiter auf hohem Niveau
München (epd). Im vergangenen Jahr registrierte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) 422 antisemitische Vorfälle im Freistaat. Das seien 34 Fälle weniger als 2021, teilte RIAS am Montag bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2022 in München mit. Es sei aber von einem großen Dunkelfeld auszugehen, hieß es weiter. Die Abnahme an bekannt gewordenen Fällen bedeute nicht, dass "der Antisemitismus" entsprechend weniger geworden sei.
Katholikentag ist im Mai 2026 in Würzburg zu Gast
Würzburg, Berlin (epd). Der 104. Deutsche Katholikentag wird vom 13. bis zum 17. Mai 2026 in Würzburg stattfinden. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat sich nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Bistum sowie der Stadt Würzburg auf diesen Termin verständigt. "Der Katholikentag soll weiterhin ein Ort wichtiger Debatten zwischen Kirche, Politik und Gesellschaft sein, der Freude und Zuversicht ausstrahlt", sagte ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp laut einer am Montag in Berlin veröffentlichten Mitteilung.
Vogel des Lichts
Vor 1.200 Jahren soll ein Bischof zum ersten Mal einen Hahn auf eine Kirchturmspitze gesetzt haben. Schon den alten Persern war er heilig. Und er ist auch ein Ostertier.
Regionalbischof Schaede wird Vizepräsident der EKD
Der Lüneburger Regionalbischof Stephan Schaede wird neuer Vizepräsident der EKD. Der 59 Jahre alte promovierte Theologe tritt voraussichtlich am 1. August die Nachfolge von Horst Gorski an, der am 30. Juni nach acht Jahren im Kirchenamt in den Ruhestand tritt.
Zwischen den Zeilen lesen
Der frühere Polizeikommissar Hans-Jürgen Wallat sichtet Personal- und Disziplinarakten der Pfälzer Kirche. Der Pensionär spürt Strukturen nach, die sexualisierte Gewalt begünstigen oder deren Aufarbeitung erschweren.
Kurschus: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen denken
Die Ratsvorsitzende der EKD, Annette Kurschus, appelliert an die Politik, Klimaschutz sozial verträglich zu gestalten. „Die Klimafrage und die soziale Frage sind nicht voneinander zu trennen.“