Landesgericht bestätigt Urteil wegen Volksverhetzung gegen Impfgegner
München (epd). Ein 46-Jähriger ist vor dem bayerischen Obersten Landesgericht mit einer Revision gegen zwei Urteile wegen Volksverhetzung gescheitert (AZ 206 StRR 1/23). Das Gericht bestätigte laut einer Mitteilung vom Mittwoch die Auffassung der Vorinstanzen, dass der Mann Massenmorde verharmlost habe, die von den Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern begangen wurden. Der Mann war dafür zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth: KZ-Gedenkstätten „von großer Bedeutung“
Am 22. März 1933 nahmen die Nazis das KZ Dachau als Blaupause für weitere Lager in Betrieb. 90 Jahre später beteuern Politiker die Bedeutung der "steinernen Zeugen" - doch wer die Sanierung der Gedenkstätte bezahlt, ist offenbar unklar.
Religionen beteiligen sich an Wochen gegen Rassismus
Neun Religionsgemeinschaften beteiligen sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die an rund 2.000 religiösen Feiern und Zeremonien Beteiligten stimmten darin überein, dass Rassismus und Gewalt mit religiösen Werten nicht vereinbar seien.
Benediktiner laden zu „Münsterschwarzacher Büchertagen“ ein
Münsterschwarzach (epd). Zum ersten Mal laden die Benediktiner der Abtei Münsterschwarzach (Kreis Kitzingen) und der Vier-Türme-Verlag des Klosters vom 18. bis 21. Mai zu einer Buchmesse für religiöse und spirituelle Verlage zu sich ein. Bei den "Münsterschwarzacher Büchertagen", die sich den Themen Spiritualität, Religion, Philosophie und Lebenshilfe widmen, stellten die 13 bekanntesten Verlage dieses Bereichs ihr aktuelles Programm vor, teilte die Abtei mit.
Söder: „Im KZ Dachau ging jede Form von Menschlichkeit verloren“
Dachau (epd). Am 90. Jahrestag der Errichtung des Konzentrationslagers Dachau hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch die Ausstellung "Auftakt des Terrors" in der KZ-Gedenkstätte eröffnet. "Vor 90 Jahren ging hier jede Form von Menschlichkeit verloren, und der Schrecken breitete sich wie ein grausamer Prototyp aus", sagte der Ministerpräsident laut Homepage der Bayerischen Staatsregierung. Die Gesellschaft schulde der Vergangenheit "Erinnerung und klares Handeln in der Zukunft".
Schweinfurter Vesperkirche startet am 23. April
Schweinfurt (epd). Am 23. April öffnen sich wieder die Türen der Schweinfurter St. Johanniskirche für die tägliche Vesperkirche. Zwischen 11.30 und 14 Uhr wird es bis zum 7. Mai kostengünstige Mahlzeiten für alle geben, teilte das evangelische Dekanat Schweinfurt mit. 2015 hatte die Vesperkirche Schweinfurt als erste ihrer Art in Bayern als Pilotprojekt mit Unterstützung der Diakonie Bayern und der Landeskirche angefangen. Während der Corona-Pandemie konnte sie gar nicht oder nur eingeschränkt stattfinden.