Bedford-Strohm: Antisemitismus auf Ökumene-Gipfel ist tabu
Antisemitismus widerspreche allem, wofür „das Christentum steht und wofür auch der ÖRK steht“, so Bedford-Strohm. Das gelte auch für die bevorstehende Vollversammlung in Karlsruhe.
Antisemitismus widerspreche allem, wofür „das Christentum steht und wofür auch der ÖRK steht“, so Bedford-Strohm. Das gelte auch für die bevorstehende Vollversammlung in Karlsruhe.
Friedhöfe sind Orte der Würde und des Gedenkens. Dass sie deswegen nicht immer Orte der Stille sein müssen, beweisen mobile Friedhofscafés. Mitten unter den Toten spenden sie den Lebenden Trost.
Die höchsten Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus (Hannover) und Georg Bätzing (Bonn), haben dazu aufgerufen, die Kirche für zweifelnde Menschen offenzuhalten.
Mit dem "Darmstädter Wort" benannten Theologen vor 75 Jahren konkrete Irrwege der evangelischen Kirche in den Nationalsozialismus. Zum Mord an den Juden findet sich darin aber kein Wort. Anders als das allgemein gehaltene Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945 benannte das noch existierende Leitungsorgan der NS-oppositionellen Bekennenden Kirche konkrete „Irrwege“ der evangelischen Kirche.
Vertreterinnen und Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Gewerkschaften sowie aus Wissenschaft und Kultur haben zur gesellschaftlichen Solidarität in Krisenzeiten aufgerufen.