Methodistischer Pastor wegen Kirchenasyl vom Gericht verwarnt
Bayreuth (epd). Der frühere Pastor der evangelisch-methodistischen Kirche in Pegnitz (Kreis Bayreuth), Stefan Schörk, ist vom Amtsgericht Bayreuth wegen der Gewährung eines Kirchenasyls verwarnt worden. Eine Geldstrafe von 1.500 Euro wurde laut Gericht vorbehalten. Wie ein Gerichtssprecher gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag sagte, wurde die Bewährungszeit auf zwei Jahre festgesetzt. Schörk, der mittlerweile als Pastor im Westallgäu tätig ist, wurde die Auflage erteilt, 1.500 Euro an den Verein Fähre zu bezahlen.
Faschingskostüme: Rassistische Verkleidungen auf dem Rückzug
Faschingskostüme stecken voller Stereotype – teilweise auch rassistischen und sexistischen. Die Sensibilität dafür ist im Zuge der Debatte um rassistische Klischees und Gendergerechtigkeit gestiegen. Was heißt das für den Kinderkarneval?
Staatsleistungen für die Kirchen: Das hat es mit den Zahlungen in Millionenhöhe auf sich
Jährlich fließen staatliche Zahlungen in Millionenhöhe an die beiden großen Kirchen in Deutschland – völlig unabhängig von Kirchensteuer und der Kirchenmitgliedschaft einzelner. Was hat es damit auf sich und wieso plant die Ampelregierung die Abschaffung der Staatsleistungen?
Bischof Bätzing würdigt EKD-Ratsvorsitzende zum 60. Geburtstag
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, zu ihrem 60. Geburtstag gratuliert. „Ich bin dankbar für unsere guten Begegnungen der zurückliegenden Monate“, so Bischof Bätzing.
Zum Jahrestag: Straubing gedenkt der Opfer von Kriegen
Straubing (epd). Zum Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine am 24. Februar lädt das Straubinger Bündnis "Wir sind bunt" zum Gedenken an die Toten und Opfer von Kriegen in der Welt. Dabei sollen neben dem Krieg in der Ukraine auch die anderen Kriege und Bürgerkriege wie in Syrien, Eritrea oder an vielen anderen Orten der Welt in den Blick genommen werden, teilte ein Sprecher des Bündnisses am Dienstag mit.
Kommunen und Verbände fordern Neustart der Krankenhausreform
München (epd). Die geplante Krankenhausreform des Bundes ist aus Sicht von Vertretern aus Politik und Verbänden in Bayern nicht umsetzbar. Die Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und der Regierungskommission für die Klinikversorgung in Deutschland könnten allenfalls eine Ideensammlung sein, sagte Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), am Dienstag in München nach der Sitzung des Ministerrates, an der er teilgenommen hatte.