Ökonom rechnet mit höheren Wohlstandsverlusten für Deutsche
München, Wien (epd). Der Ökonom Gabriel Felbermayr rechnet mit viel höheren Wohlstandsverlusten in Deutschland als die bisherigen Konjunkturprognosen erwarten lassen. Das Einkommen der Bürger werde 2022 nicht um 1,4 Prozent wachsen, wie es die vier führenden Wirtschaftsforschungsinstitute vergangene Woche in ihrem gemeinsamen Herbstgutachten suggeriert hatten, sagte Felbermayr der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Einer eigenen Untersuchung zufolge rechnet der Ökonom damit, dass die Kaufkraft der Deutschen dieses Jahr vielmehr um ungefähr 1,3 Prozent sinken wird.
Frühere Landtagspräsidentin Barbara Stamm gestorben
München, Würzburg (epd). Die ehemalige bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) ist am Mittwoch im Alter von 77 Jahren gestorben. In einer Mitteilung der Staatsregierung vom Morgen heißt es, Bayern trauere um die ehemalige Staatsministerin, stellvertretende Ministerpräsidentin und Landtagspräsidentin. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte, er habe mit großer Trauer und Bestürzung von Stamms Tod erfahren. Sie sei "Bayerns soziales Gewissen, Maßstab und Vorbild im Einsatz für die Mitmenschen" gewesen.
Politologe über neue italienische Regierung: „Das Leben für Migranten in Italien wird schlimmer werden“
Nach den Wahlsiegen der rechtsnationalistischen Parteien in Italien erwartet der Migrationsforscher Christopher Hein vom Politikwissenschaftlichen Institut der Libera Università Internazionale degli Studi Sociali (LUISS) in Rom eine Verschärfung der italienischen Flüchtlingspolitik, aber keine große Konfrontation mit der EU.
Windsbacher Knabenchor: Neuer Chorleiter und stabiler Nachwuchs
Der Windsbacher Knabenchor reist endlich wieder ins Ausland. Was der Chorleiter Ludwig Böhme noch vorhat, erklärt er dem Sonntagsblatt.
Internationale Kritik an erneutem Putsch in Burkina Faso
Nur wenige Monate nach dem Putsch Ende Januar haben Militärs in Burkina Faso abermals die Regierung abgesetzt. UN-Generalsekretär Guterres äußerte sich "tief beunruhigt". Derweil attackierten Demonstranten die französische Botschaft.
Verein für Kirche und Asyl fordert Abschiebestopp in den Iran
Nürnberg (epd). Der Verein "matteo - Kirche und Asyl" hat am Dienstag einen umfassenden Abschiebeschutz für Flüchtlinge aus dem Iran gefordert. Man setze sich vor dem Hintergrund der derzeitigen Gewalt gegen Proteste im Iran zusammen mit Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertretern für bedrohte Iranerinnen und Iraner in Deutschland ein, sagte der Vereinsvorsitzende Stephan Reichel am Dienstag im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) anlässlich des fünfjährigen Bestehens seines Vereins.