Buß- und Bettag: Protestanten rufen zum Zusammenhalt auf
Der evangelische Buß- und Bettag ist ein Tag der Neuorientierung - auch wenn er in fast allen Bundesländern kein arbeitsfreier gesetzlicher Feiertag mehr ist. Gerade in den aktuellen Umbrüchen brauche es spirituelle Auszeiten, mahnen die Kirchen.
Erzbistum München stellt „Regenbogenpastoral“ bei „queerGottesdienst“ vor
München (epd). Das Erzbistum München will bei einem "queerGottesdienst" am kommenden Sonntag (9. Oktober) seine neue Projektstelle "Regenbogenpastoral" vorstellen. Im Anschluss an den Gottesdienst in der Münchner Pfarrkirche St. Paul gebe es ein Gespräch mit Projektleiter Michael Brinkschröder, teilte das Erzbistum am Dienstag mit. Er engagiere sich für katholische LSBTI-Personen und zähle zu den Gründungsmitgliedern des "queerGottesdienstes" München, der monatlich in St. Paul gefeiert werden.
Seelsorge in der Notaufnahme feiert Jubiläum
Nürnberg (epd). Um Menschen, die in der Notaufnahme landen, kümmert sich am Klinikum Nürnberg Süd die ökumenische Klinikseelsorge Notaufnahme. Seelsorger begleiten die Patientinnen und Patienten, aber auch deren Angehörige, heißt es in einer Mitteilung der Klinikseelsorge zum 25-jährigen Bestehen, das wegen der Corona-Pandemie mit zweijähriger Verspätung gefeiert wird. Denn in der Notaufnahme müssten Menschen oft die Ungewissheit aushalten, was die Diagnose bringt, Angst vor einer schwerwiegenden Erkrankung aushalten oder den Unfalltod eines Angehörigen verkraften.
Kirchlicher Brasilienreferent: Wahlergebnisse sind erschreckend
Neuendettelsau (epd). Der Brasilienreferent beim evangelischen Partnerschaftswerk Mission EineWelt, Geraldo Grützmann, hat die Ergebnisse der Wahlen in Brasilien als "erschreckend" bezeichnet. Nach dem guten Abschneiden des amtierenden Präsidenten Jair Bolsonaro und der Kandidatinnen und Kandidaten seiner Partei bei den Parlaments- und Senatswahlen zeige für ihn der globale Trend, "dass rechte und rechtsradikale Positionen sich verfestigen", sagte Grützmann am Dienstag in Neuendettelsau.
Gehörlose erhalten Einmalzahlung
München, Regensburg (epd). Gehörlose hatten es in der Corona-Pandemie besonders schwer: Das Lippenlesen war mit Masken unmöglich. Mit einer Einmalzahlung von 145 Euro will der Freistaat Gehörlose dafür nun entschädigen. Der Weg für die Mittel sei frei, teilte der Oberpfälzer Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt (Freie Wähler) am Dienstag mit.
Fotograf Michael Martin: Kein Aktivist, aber Anwalt der Natur
Der Fotograf Michael Martin will mit seinen Bildern den Gesamtzustand der Erde zeigen. Er warnt vor den Folgen der Klimakrise – und fordert ein gerechteres Wirtschaftssystem.