Weltökumene-Gipfel endet mit Appell für mehr Klimaschutz
Der internationale Ökumene-Gipfel des Weltkirchenrates in Karlsruhe hat die Staatengemeinschaft zu mehr Klimaschutz aufgerufen. Mit einem Appell zur „Heilung des Planeten“ ist die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) am Donnerstag zu Ende gegangen.
Mehr Schüler und zu wenige Lehrer zum Schuljahresstart
Das neue Schuljahr startet mit alten Problemen: Es gibt in Bayern zu wenig Lehrkräfte. Vor allem an Grund-, Mittel- und Förderschulen werde der Bedarf immer größer. Der Bayerische Elternverband und die SPD fordern bessere Löhne.
Bezirkstag: Gaslieferstopp kann Ende der Heilbäder bedeuten
Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich (CSU) sorgt sich um die Zukunft der Heil- und Thermalbäder in Niederbayern. Die Bundesnetzagentur habe diese als "Freizeiteinrichtungen" eingestuft, heißt es in einer Mitteilung des Bezirks. Das würde bedeuten, dass die Europa-Therme, die Wohlfühl-Therme, die Rottal-Therme, die Limes- und die Kaiser-Therme bei einer Gas-Mangellage nicht mehr mit Gas versorgt würden und die Technik heruntergefahren werden müsste.
Bedford-Strohm zum Vorsitzenden des ÖRK-Zentralausschusses gewählt
Der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ist neuer Vorsitzender des höchsten Leitungsgremiums des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).
Antisemitismus-Verbände und Charlotte Knobloch verurteilen geplanten „Kollegah“-Auftritt
Den Rapper "Kollegah" begleiten seit Jahren Antisemitismus-Vorwürfe. Ein Konzert in München wurde deshalb 2019 abgesagt. Am Samstag will er erneut dort auftreten. Diverse Verbände und jüdische Vertreter, unter ihnen Charlotte Knobloch, zeigen sich schockiert.
Verfassungsschutz: Extremisten nutzen Energiekrise für ihre Zwecke
München (epd). Nach Abflauen der Corona-Pandemie bestimmt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine die extremistische Szene in Bayern. Die steigende Inflation, Sorgen vor Einschränkungen bei der Energieversorgung und ein möglicher wirtschaftlicher Abschwung verunsicherten die Bevölkerung, teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in München mit. Dort präsentierte er Verfassungsschutzinformationen für das erste Halbjahr 2022.