Gescheiterte Bischofswahl: Wie geht es jetzt weiter?
Am Montag geschah bei der Bischofswahl historisches: Auch in sechs Wahlgängen bekam kein*e Kandidat*in die nötige Mehrheit. Oberkirchenrat Hans-Peter Hübner erläutert den rechtlichen Rahmen für das weitere Vorgehen.
Beratungsstellen unterstützen behinderte Menschen beim Einfordern von Teilhabe
Viele Menschen mit Behinderung oder Einschränkungen wissen nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für sie gibt. Dort setzt die "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" (EUTB) von Diakoneo an, sagte Beraterin Katharina Buchta im Gespräch mit dem Sonntagsblatt vor einem Pressetermin in einer Beratungsstelle der EUTB. Die richtigen Angebote für behinderte Menschen finden Sie und ihre Kolleg*innen in Kulmbach und Bayreuth unterstützen Menschen mit bestehender Behinderung genauso wie diejenigen, die von einer Behinderung bedroht sind.
Gescheiterte Bischofswahl: Keine Katastrophe, aber unerwartet
Das hat es in der Geschichte der bayerischen evangelischen Landeskirche noch nicht gegeben: Die Landessynodalen konnten sich am Montag nicht mit absoluter Mehrheit auf einen der vier Bischofs-Kandidierenden einigen. Wie es weitergeht? Unklar.
Kirchlicher Dienst ruft Galeria zu Verantwortung auf
Nürnberg (epd). Der Leiter des evangelischen Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (kda), Pfarrer Johannes Rehm, hat die Holding der Galeria-Warenhäuser an ihre unternehmerische Verantwortung für die Beschäftigten und die verbleibenden Warenhäuser erinnert. Nachdem die Gläubigerversammlung am Montag beschlossen habe, acht bayerische Standorte zu schließen, erklärte Rehm, die Filialen, die in Bayern weiterbetrieben werden, sollten endlich konsequent modernisiert werden.
EKD gibt weitere Teilstudie zu Missbrauch in Auftrag
Im Zuge der wissenschaftlichen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine weitere Studie in Auftrag gegeben. Ein Forscherteam der Humboldt-Universität Berlin soll den Zusammenhang zwischen sexualpädagogischen Lehrmeinungen und sexualisierter Gewalt untersuchen.
Zahl antisemitischer Vorfälle in Bayern weiter auf hohem Niveau
München (epd). Im vergangenen Jahr registrierte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) 422 antisemitische Vorfälle im Freistaat. Das seien 34 Fälle weniger als 2021, teilte RIAS am Montag bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2022 in München mit. Es sei aber von einem großen Dunkelfeld auszugehen, hieß es weiter. Die Abnahme an bekannt gewordenen Fällen bedeute nicht, dass "der Antisemitismus" entsprechend weniger geworden sei.