Holetschek für breite Diskussion bei Pflichtjahr für Jugendliche
München (epd). Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek (CSU) wirbt für eine breite Debatte über die Frage, wie sich junge Menschen sinnvoll für die Gesellschaft einsetzen können. Holetschek sagte laut Ministerium am Donnerstag in München: "Es geht mir dabei nicht zwingend um ein soziales Pflichtjahr nach der Schule. Vielmehr ist die Zeit reif für eine Diskussion darüber, wer sich auf welche Weise sozial oder auch ökologisch einbringen kann." Dabei gehe es nicht nur um junge Menschen, das Thema betreffe alle Generationen.
Faire Schultüte kommt Kindern auf der ganzen Welt zugute
Nürnberg (epd). Der Kauf fair gehandelter Produkte für die Schultüte kommt Kindern in den ärmeren Ländern der Welt zugute. Deshalb hat die Katholische Stadtkirche Nürnberg laut Mitteilung in ihrem Weltladen einen Extra-Tisch mit einem bunten Sammelsurium rund um Schulanfang und Schule zusammengestellt. "Das ist doch eine gute Verbindung von den Kindern in Nürnberg hin zu ihren Altersgenossen in ärmeren Ländern", sagte Ladenleiterin Inge Rehm. Von Schulbeginn an könnten sie so einen Beitrag leisten für mehr Gerechtigkeit.
Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Impf-Nebenwirkungen
München (epd). Für Menschen, die nach einer Impfung gegen Covid-19 an schweren Nebenwirkungen leiden, hat sich am Selbsthilfezentrum München (SHZ) eine neue Selbsthilfegruppe gegründet. Wie das Zentrum am Donnerstag mitteilte, wurde die Gruppe von einer Frau ins Leben gerufen, die selbst nach zwei Corona-Impfungen 2021 starke Symptome bekommen hatte, die bis heute anhalten und die den Symptomen der Long-Covid-Erkrankung ähneln.
Umfrage auf Instagram: Was braucht die Kirche der Zukunft?
Auf dem Instagram-Kanal der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurden die Nutzerinnen und Nutzer gefragt: „Was braucht die Kirche der Zukunft“.
Spagat im Heiligen Land: Der Weltkirchenrat und seine Haltung zum Nahost-Konflikt
Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinenser*innen wird ein Schwerpunktthema auf dem Ökumene-Gipfel des Weltkirchenrates vom 31. August bis 8. September in Karlsruhe. Besonderer Fokus wird wohl auf der Frage liegen: Wann wird Kritik an der israelischen Politik antisemitisch?
Die Weltkirchenrats-Fahne weht über dem Schloss
Ende August werden in Karlsruhe mehr als 4.000 Christen aus 352 Kirchen weltweit erwartet. Sie treffen sich neun Tage lang zur Vollversammlung des Weltkirchenrats, die erstmals in Deutschland stattfindet. Am Donnerstag wurde die Fahne gehisst.