Kaffeekränzchen auf dem Friedhof
Friedhöfe sind Orte der Würde und des Gedenkens. Dass sie deswegen nicht immer Orte der Stille sein müssen, beweisen mobile Friedhofscafés. Mitten unter den Toten spenden sie den Lebenden Trost.
Was die steigenden Baukosten für das Großprojekt „Evangelischer Campus Nürnberg“ bedeuten
Die Baukosten des geplanten Großprojekts "Evangelischer Campus Nürnberg" steigen und steigen. Wie die Landeskirche damit umgeht, erklärt der Vorsitzende des Finanzausschusses, Joachim Pietzcker.
Diakonie wird Träger der neuen Würzburger Uniklinik-Kita
Würzburg (epd). Die Würzburger Diakonie soll die geplante neue Kita des Uniklinikums Würzburg betreiben. In einem Vergabeverfahren sei das Diakonische Werk Würzburg als künftiger Träger der Einrichtung ermittelt worden, teilte die Uniklinik mit. Das Klinikum als größter Arbeitgeber in der Stadt benötigt bei der Betreuung der Kinder seiner rund 6.200 Beschäftigten weitere Kapazitäten. Deshalb soll eine neue Kita am Hans-Brandmann-Weg im Würzburger Stadtteil Grombühl gebaut werden.
Arbeitsministerin Scharf: Ferienjobs bringen Geld und Erfahrung
München (epd). Mit Ferienjobs können sich Schülerinnen und Schüler laut der bayerischen Arbeitsministerin Ulrike Scharf (CSU) nicht nur Geld dazuverdienen - sondern auch Erfahrung. "Sie sind auch eine ideale Gelegenheit, erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt zu sammeln und Berufe kennenzulernen", sagte die Ministerin am Mittwoch laut einer Mitteilung. Bei aller Arbeitswilligkeit sei aber natürlich auch wichtig, "dass die Erholung nicht auf der Strecke bleibt".
Regensburger Energieexperte: AKW-Sicherheit nicht gewährleistet
Regensburg, Berlin (epd). Der Energie-Experte Michael Sterner hält angesichts der drohenden Gasknappheit in Deutschland verlängerte Laufzeiten für Atomkraftwerke für denkbar. Ein sogenannter Streckbetrieb im kommenden Winter sei vertretbar, sagte der Professor für Energiespeicher und Energiesysteme an der Technischen Hochschule Regensburg am Mittwoch im RBB-Inforadio.
Grüne fordern Neubewertung rechtsextremer Gewalt in Bayern
München (epd). Die bayerische Staatsregierung muss nach Ansicht der Landtags-Grünen die Gefahr durch rechtsextreme Gewalt in Bayern grundlegend neu bewerten. Vergangenes Jahr habe es mit 510 antisemitischen Straftaten in Bayern einen neuen Höchststand geben, sagte der Grünen-Abgeordnete Cemal Bozoglu am Mittwoch laut einer Mitteilung. 90 Prozent seien dem rechten Milieu zuzuordnen. Die Zahl der homo- oder transphoben Straftaten habe sich binnen Jahresfrist auf 71 Delikte beinahe verdoppelt. Politiker waren sogar 1.575 Mal von Straf- und Gewalttaten betroffen (2020: 703).