Streit mit Angehörigen der Opfer des Olympia-Attentats dauert an – Gedenkveranstaltung fraglich
Übernächste Woche soll in München an die Opfer des Olympia-Attentats von 1972 erinnert werden. Kurz davor dauert ein Streit um Entschädigungen mit den Hinterbliebenen an. Der bayerische Antisemitismusbeauftragte stellt nun die Veranstaltung infrage.
Mehrheit der ukrainischen Flüchtlinge kommt privat unter
Knapp drei Viertel aller Ukraine-Flüchtlinge in Bayern wohnen aktuell in einer privaten Unterkunft, die staatlichen Kapazitäten sind laut Innenministerium fast erschöpft. Der Flüchtlingsrat fordert ein Ende der Lagerpflicht für alle.
Deutsche Delegation bei der Vollversammlung des ÖRK 2022 in Karlsruhe
Hunderte Delegierte der Mitgliedskirchen und Tausende Besucher nehmen teil – darunter auch Vertreter*innen anderer Religionen und eine deutsche Delegation.
180.000 Ukraine-Flüchtlinge in Bayern
München (epd). Sechs Monate nach Kriegsbeginn in der Ukraine sind nach Angaben des Bayerischen Innenministeriums knapp 180.000 Flüchtlinge im Freistaat angekommen. Knapp 28 Prozent seien in staatlichen und kommunalen Unterkünften untergebracht, bilanzierte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch. Mehr als 70 Prozent hätten eine private Unterkunft oder seien bei Verwandten und Bekannten untergekommen. Bundesweit gebe es bislang mehr als 960.000 Flüchtlinge aus der Ukraine.
Hilfsorganisation: Viele Streubomben-Opfer im Ukraine-Krieg
München, Genf (epd). In der Ukraine sind laut Streubomben-Monitor 2022 mindestens 689 Zivilisten und Zivilistinnen durch Streubomben getötet worden. Die Dunkelziffer sei vermutlich höher, heißt es in dem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht der Hilfsorganisation Handicap International (HI) mit Sitz in München. Man habe die Zivilisten teilweise absichtlich treffen wollen, sagte die Leiterin der politischen Abteilung von HI, Maria Fischer: "Diese Waffe muss verschwinden".
Strafanzeigen zentral für Verfolgung von Missbrauch
München (epd). Die Auswertung kirchlicher Missbrauchsstudien hat für die Strafverfolgung der unmittelbaren Täter laut einem neuen Bericht aus dem bayerischen Justizministerium nur eine "sehr begrenzte Bedeutung". Auch die Mitteilungen der Kirchen über Verdachtsfälle spiele nur eine untergeordnete Rolle, heißt es im zweiten Bericht von Justizminister Georg Eisenreich (CSU) zu strafrechtlichen Konsequenzen aus den katholischen Missbrauchsgutachten, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Einen ersten Bericht zum Thema hatte der Minister bereits im Juni vorgelegt.