Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkunft: Generalstaatsanwalt ermittelt
Marklkofen, München (epd). Im niederbayerischen Marklkofen hat es nach Polizeiangaben innerhalb von zwei Tagen Brandanschläge auf eine leerstehende Zeltunterkunft für ukrainische Flüchtlinge gegeben. Wie das Polizeipräsidium und die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, gab es am Donnerstagfrüh eine weitere Brandlegung. Bereits in der Nacht auf Mittwoch versuchten Unbekannte das leerstehende Zelt anzuzünden, in dem das Landratsamt Dingolfing -Landau demnächst 150 Flüchtlinge unterbringen wollte.
„Kirche im digitalen Raum“: Neues Buch lotet Möglichkeiten und Perspektiven aus
Welche Entwicklungen nimmt die "Kirche im digitalen Raum"? Das ist das Thema der Publikation, die im Christliche Publizistik Verlag erschienen ist.
Bundesverfassungsgericht kippt Kopftuchverbot in Berlin
Das Land Berlin verbietet Lehrerinnen, ein Kopftuch zu tragen. Dieser Praxis hat das Bundesverfassungsgericht nun einen Riegel vorgeschoben: Das sogenannte Neutralitätsgesetz ist verfassungswidrig und muss geändert werden.
Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse über altägyptische Mumien-Balsamierung
München, Tübingen (epd). Ein deutsch-ägyptisches Forschungsteam hat neue Erkenntnisse gewonnen, wie die alten Ägypter die Körper der Verstorbenen einbalsamierten. Über Rückstandsanalysen an Gefäßen einer Mumifizierungswerkstatt in Sakkara in der Nähe der Unaspyramide konnte ein Team der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Tübingen zusammen mit dem National Research Center in Kairo chemische Rückstände an Gefäßen analysieren, teilte die Tübinger Universität am Donnerstag mit. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature veröffentlicht.
Finanzlage im Bistum Würzburg stabilisiert sich weiter
Würzburg (epd). Die Finanzsituation im katholischen Bistum Würzburg entspannt sich weiter. Zwar plane man auch für 2023 mit einem Fehlbetrag von 3,5 Millionen Euro, sagte der bischöfliche Finanzdirektor Sven Kunkel am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz in Würzburg. Zugleich sprach er aber von einer "Stabilisierung der Finanzlage". Konkret heißt das: Den geplanten 211,7 Millionen Euro bei den Ausgaben stehen rund 209, 2 Millionen Euro Einnahmen gegenüber - davon stammen 173,8 Millionen Euro aus Kirchensteuern.
Stadt und Museen Aschaffenburg vergeben erstmals eigenen Kunstpreis
Aschaffenburg (epd). Die Stadt Aschaffenburg und ihre Museen vergeben in diesem Jahr erstmals einen eigenen Kunstpreis. Die Auszeichnung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die einen biografischen oder inhaltlichen Bezug zur Stadt oder der Region haben, teilten die Museen der Stadt am Donnerstag mit. Eine Jury entscheidet über die Vergabe des mit 5.000 Euro dotierten Preises, der am 26. Mai vergeben werden soll. Bereits ab dem 25. März wird die Ausstellung "Miss You!" mit Werken der Finalisten gezeigt, sie wird bis 9. Juli zu sehen sein.