„Weihnachtsfrieden“ in bayerischen Finanzämtern
München (epd). Keine Außenprüfungen, keine Vollstreckungsmaßnahmen: Für Bayerns Finanzbehörden gilt ab kommender Woche der "Weihnachtsfrieden". Vom 22. Dezember bis einschließlich Neujahr sehen die Beschäftigten der bayerischen Steuerverwaltung erneut von Maßnahmen ab, die in der Weihnachtszeit als unangebracht empfunden werden können, teilte das bayerische Finanzministerium am Dienstag in München mit. Vereinzelte Ausnahmen würden nur gemacht, wenn etwa wegen drohender Verjährung Steuerausfälle vermieden werden müssten.
Bei diesem Sprichwort aus der Bibel wird euch ein Licht aufgehen
Viele Sprichwörter, die tagtäglich benutzt werden, stammen aus der Bibel. #himmelwärts-Bloggerin und Religionspädagogin Lucie Gerstmann stellt jeden Monat ein Sprichwort vor, das überraschenderweise aus dem Buch der Bücher stammt.
Bayern will Lieferkettengesetz bremsen
München (epd). Bayern will einen Stopp des bereits beschlossenen Lieferkettengesetzes erreichen. Das Kabinett habe entschieden, eine Bundesrats-Entschließung gegen das Gesetz auf den Weg zu bringen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach der Sitzung der Staatsregierung. Das Gesetz, das am 1. Januar in Kraft tritt, sei "in der jetzigen Krise eine Zusatzbelastung für viele kleine Firmen", so Söder. Es fehle außerdem an konkreten Handlungsempfehlungen für die Unternehmen, viele Rechtsfragen seien noch nicht geklärt.
Naturschutzverband fordert Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk
Hilpoltstein (epd). Der bayerische Naturschutzverband LBV fordert ein Verbot von privater Silvesterknallerei. Feuerwerke führten zu starker Feinstaubbelastung und großen Müllmengen und schadeten Natur und Tieren, teilte der Verband am Dienstag in Hilpoltstein mit. Städte und Gemeinden sollten stattdessen zentrale Feuerwerke organisieren.
Zwölf-Stunden-Tage nach Ansicht des kda Bayern „nicht sinnvoll“
Nürnberg (epd). Eine Ausdehnung der zulässigen Tageshöchstarbeitszeit auf zwölf Stunden sind nach Ansicht des Leiters des evangelischen Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (kda), Pfarrer Johannes Rehm, weder familienpolitisch noch betrieblich sinnvoll. "Wir müssen der Arbeit ein gesundes Maß und einen gesunden Rhythmus geben, damit Berufstätigkeit und Familienleben in der Balance bleiben", sagte Rehm am Dienstag in Nürnberg. Er widersprach damit Arbeitsministerin Ulrike Scharf (CSU), die eine Reform des Arbeitszeitgesetzes fordert.
Dekanat München streicht Beratung für „Neue religiöse Bewegungen“
München (epd). Bei ihrer Dezembersitzung hat die Dekanatssynode München die künftige Verteilung des um zehn Prozent reduzierten Stellenpools beschlossen. Markante Veränderungen sind der Wegfall der Beratungsstelle für "Neue religiöse Bewegungen" und das Minus um 1,5 Stellen bei der Kirchenmusik. Die Evangelische Jugend verliert eine Stelle, die Hochschulseelsorge wird um 1,25 Stellen gekürzt. Neu geschaffen werden soll eine Stelle für "Kirche im digitalen Raum". Die Gemeinden können bis 9. Februar 2023 Einwände geltend machen. Am 7.