Lebenshilfe: Maskenpflicht in Werkstätten ist diskriminierend
Erlangen (epd). Die Lebenshilfe Bayern kritisiert die Maskenpflicht für Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Diese Regelung im neuen Infektionsschutzgesetz sei "weder nachvollziehbar noch verhältnismäßig", sagte die stellvertretende Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Hildegard Metzger, in einer Mitteilung des Verbands am Donnerstag. Sie forderte vom Bund und den Ländern "eine zumutbare und praktikable Regelung". Es sei wichtig, zwischen dem Schutz vor Infektion und der Teilhabe am Arbeitsleben vernünftig abzuwägen, so Metzger.
Friedenskonzeption der Landeskirche: Pfarrer ließ sich beim Radmarathon inspirieren
Pfarrer Martin Tontsch hat kürzlich an einem Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen teilgenommen. Seine dort gesammelten Eindrücke fließen auch in die Friedenskonzeption der Landeskirche ein.
Kampagne „Mietenstopp!“ ruft zu bundesweitem Aktionstag für bezahlbaren Wohnraum auf
München, Nürnberg (epd). Die Kampagne "Mietenstopp!" ruft am 8. Oktober zu einem bundesweiten Aktionstag für bezahlbaren Wohnraum auf. Laut Mitteilung vom Mittwoch soll dabei auf die prekäre Situation der Mieterinnen und Mieter aufmerksam gemacht werden. "Die Preisspirale kennt nur eine Richtung - nach oben: Nebenkosten, Mieten, alles wird teurer und viele Menschen können sich das Wohnen nicht mehr leisten", so die Mitteilung weiter.
Projekt Jona: Christliche Tauchschule verbindet Glaube und Sport
Das gemeinsame Tauchen kann Menschen positiv verändern - und vielleicht auch zum Glauben bringen. Das ist die Überzeugung von "Project Jona", einer Stuttgarter Tauchschule mit christlichen Werten. In einem Kurs wird das Retten von Tauchern geübt.
Neue Empfehlungen zur Bildung von Religionslehrkräften erschienen
Der heute erschienene Text „Aus-, Fort- und Weiterbildung von Religionslehrerinnen und -lehrern. Empfehlungen der Gemischten Kommission für die Reform des Theologiestudiums 2016–2021“ befasst sich mit aktuellen Herausforderungen im Religionsunterricht.
Hanna-Jursch-Preis der EKD geht an Theologin Sarah Jäger
Die Theologin Sarah Jäger erhielt den Hanna-Jursch-Preis 2022 für ihre Dissertation „Bundesdeutscher Protestantismus und Geschlechterdiskurse 1949 - 1971. Eine Revolution auf leisen Sohlen“, die an der Evangelisch-Theologischen Fakultät München im Rahmen einer DFG-Forschungsgruppe entstanden ist. Darin hatte sich Jäger mit den Debatten über das kirchliche Frauenbild in den ersten Nachkriegsjahrzehnten auseinandergesetzt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.