Trotz Bürgergeld, Strompreisdeckel und Energiepauschalen hat die Zahl der Hilfesuchenden bei der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) der Stadtmission Nürnberg zum Jahresbeginn nicht abgenommen. Wie KASA-Leiterin Christine Mürau dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag sagte, leiden weiter viele arme Menschen unter Existenzängsten. Sie spreche in der Beratung manchmal mit Müttern, die nicht wüssten, wie sie das Babyfläschchen füllen sollen, oder die ihren Kindern kein Pausenbrot mit in die Schule geben könnten.