Landesbischofswahl: Warum es keine Favoriten für die Nachfolge von Bedford-Strohm gibt
Zwei Frauen und zwei Männer bewerben sich um die Nachfolge des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm. Am 27. März findet die Wahl in München statt. Warum es keine Favoritin oder einen Favoriten gibt, kommentiert Helmut Frank.
Hilfswerk: Lepra trifft Körper und Seele
Würzburg (epd). Es ist eine Krankheit aus biblischen Zeiten - und noch immer werden jährlich rund 200.000 neue Lepra-Fälle entdeckt. Oft bleiben lebenslange Behinderungen zurück. Doch auch die psychischen Folgen wiegen schwer, wie die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) zum diesjährigen Welt-Lepra-Tag am 29. Januar erklärte. Lepra und andere vernachlässigte Tropenkrankheiten verursachten neben dem großen körperlichen ein mindestens genauso großes seelisches Leid, sagte DAHW-Beraterin Saskia Kreibich.
Kurschus: Kampf gegen Antisemitismus ist tägliche Aufgabe
Zum internationalen Holocaust-Gedenktag hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, zum Kampf gegen Judenhass aufgerufen.
Fränkischer Poet Günter Stössel verstorben
Fürth (epd). Der fränkischer Mundartdichter und Kabarettist Günter Stössel ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Wie seine Familie am Donnerstag mitteilte, starb der Träger des "Goldenen Nürnberger Trichters" und des "Frankenwürfels" am Mittwoch. Stössel wuchs in Fürth auf, studierte nach dem Abitur Maschinenbau und arbeitete bei der Kraftwerk Union in Erlangen. Ab 1974 trat Günter Stössel regelmäßig als Gitarrist und Liedermacher mit fränkischen Mundarttexten auf und war einer der ersten Barden des Nürnberger Bardentreffens. Seit 1989 war er hauptberuflicher Künstler.
Kirchenpräsident Jung bleibt Aufsichtsratschef des GEP
Der leitende Theologe der hessen-nassauischen Landeskirche wurde bei der konstituierenden Sitzung des neuen Aufsichtsrats einstimmig wiedergewählt, wie das GEP am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte.
Wie Sozialberater*innen armen Menschen auch seelische Entlastung bringen
Trotz Bürgergeld, Strompreisdeckel und Energiepauschalen hat die Zahl der Hilfesuchenden bei der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) der Stadtmission Nürnberg zum Jahresbeginn nicht abgenommen. Wie KASA-Leiterin Christine Mürau dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag sagte, leiden weiter viele arme Menschen unter Existenzängsten. Sie spreche in der Beratung manchmal mit Müttern, die nicht wüssten, wie sie das Babyfläschchen füllen sollen, oder die ihren Kindern kein Pausenbrot mit in die Schule geben könnten.