Landesgartenschau: Auftakt-Gottesdienst mit Bedford-Strohm und Oster
Freyung (epd). Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der Passauer katholische Bischof Stefan Oster werden den Auftakt-Gottesdienst auf der Landesgartenschau in Freyung am 27. Mai gestalten. Im Vorfeld dieses ökumenischen Gottesdienstes sei eine Podiumsdiskussion zum Thema Menschenrechte mit dem Landesbischof geplant, teilte das Dekanat Passau am Mittwoch mit.
Traunsteiner Missbrauchsklage: Erzbistum verzichtet auf Verjährung
Ende März soll nun verhandelt werden: Ein Missbrauchs-Betroffener will vor dem Landgericht Traunstein in einer Feststellungsklage klären lassen, ob ihm Schmerzensgeld zusteht. Das Verfahren könnte Bedeutung über den konkreten Fall hinaus haben.
Menschenrechtsforscher Bielefeldt: Politik muss auch Zumutungen kommunizieren
Erlangen, Köln (epd). Für die Politik in Krisenzeiten ist nach Worten des Erlanger Menschenrechtsforschers Heiner Bielefeldt Glaubwürdigkeit entscheidend. Demokratische Politik müsse auch Zumutungen kommunizieren, sagte der Professor der Uni Erlangen-Nürnberg am Mittwoch im WDR-Radio. "Das funktioniert ja auch, wenn deutlich wird, dass man mit den Härten auch einigermaßen fair umgeht", erläuterte er. "Demokratie heißt: Menschen ernst nehmen." Das gelinge in einer demokratischen Politik besser als in autokratischen "Zick-Zack-Kursen", wie etwa in China.
Vier Klimaaktivisten wegen Sitzblockade zu Geldstrafen verurteilt
Nürnberg (epd). Vier Klimaaktivisten sind am Mittwoch vom Amtsgericht Nürnberg wegen einer Sitzblockade an einer Autobahnausfahrt in Nürnberg zu Geldstrafen verurteilt worden. Die Richterin sprach die zwei Männer und zwei Frauen, die sich auf der Fahrbahn festgeklebt hatten, der Nötigung schuldig und wertete die Tat als verwerflich. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Neues Bildungsangebot in der EKD für Gemeinden und Einrichtungen
Die Corona-Pandemie hat zu einem Digitalisierungsschub geführt, der die kirchliche Arbeit dauerhaft verändert hat. Zunehmend bauen Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen ihre digitalen Präsenzen aus und bieten ihre Angebote auch digital an, um neue Zielgruppen zu erschließen.
Missbrauch: Experten fordern Rechtsgrundlagen und staatliche Gremien
München (epd). Rechtssicherheit und Akteneinsicht: Eine Expertenrunde hat mehr Rechte für Betroffene von Missbrauch in der Kirche gefordert. Alle Betroffenen müssten ein "individuelles Recht auf Aufarbeitung" sowie Akteneinsicht haben, forderte Johannes Norpoth, Sprecher des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz, am Dienstagabend im Rahmen einer Diskussion der Katholischen Akademie in Bayern. Opfer von Missbrauch müssten endlich als "Überlebende" wahrgenommen werden, "nicht als namenloses, waberndes Etwas".